The Vibe haben sich mit ihrem speziellen, zwischen Power-Pop oder Alternativem pendelnden Gitarren-orientierten Sound über den Mainstream erhoben. Aber Schubladen beiseite, einen Hauch Unabhängigkeit (Sprich: independent) ist nicht zu überhören.
Zwar ist die Formation ein relativer Newcomer, doch seine Mitglieder sind’s definitiv nicht. Schon ein grober Blick auf ihren Werdegang zeigt, dass diese Kerle keine „grünen Anfänger“ sind und über reiche Erfahrung aus erfolgreichen Bands wie Reggae Vibration, Good Old Boys, Georgie Red, Spaceball verfügen – um nur einige wenige zu benennen.
Mit einer Leichtigkeit, die man von solchen nicht-Tod-zu-kriegenden Musikern erwarten muss, ist the Vibe fähig, gleichzeitig griffig Hooklines zu liefern oder auch einfach aufzudrehen und Kante zu geben. Es geht halt nicht um Girls und Gags, sondern ein lohnendes Statement abzuliefern in einer soliden Performance.
Ihr Sound ist eher UK als USA, dass hauptsächlich, weil die Stücke aus der Feder von Singer-Songwriter Steve stammen, der – als Native Speaker – nicht um authentische Expression kämpfen muss wie so viele andere Bands.
Man findet hier keine Retro-Show oder neo-70er Möchtegern Rock, sondern zeitgemäße Licks & Grooves die Gehör verlangen. Je nach Geburtsjahr, sind Vergleiche mit U2, Supergrass, Muse, Kings of Leon oder auch „sonst wer“ möglich, wenn’s sein muss. Doch auch diese Vergleiche sind nicht zwingend – es gibt halt mehrere Ebenen.
Video-Clips stehen bereit auf You Tube: „The Vibe“ oder „Inetfisch – bandvideo 2009“ und auf My Space: „The Vibe 49“
Kontakt: Pit Meuffels, e-mail: pitmeuffels@gmx.de




