Ben wurde 1986 im westfälischen Bünde geboren. Hier besuchte er auch Grund- und Gesamtschule. In der örtlichen Stadtbücherei erlernte er den Beruf „Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste”. Z.Zt.besucht er das Berufskolleg der AWO in Herford, macht dort sein Fachabitur und möchte im Anschluss Sozialarbeit studieren.
Musik wurde immer in der Familie Schubert groß geschrieben. Für die Eltern war die musikalische Alltagsbegleitung ein wichtiger Faktor für die Erziehung ihrer Kinder.
So lag der erste Fabel von Ben wohl in den frühen Jahren bei „Anne Kaffeekanne“ und Rolf Zuckowski. Die musikalische Hausmusik gab alles her. In unmittelbarer Abfolge spielte der heimische Plattenspieler Michael Jackson, Reinhard Mey, Rolling Stones und Pavarotti.
Diese multimusikalische Geschmacksrichtung sollte für Ben bis heute von Bestand bleiben.
1993 begann Ben mit klassischem Klavierunterricht in der städtischen Musikschule ,wechselte später zu der Musikpädagogin Ursula Karla und kombinierte hier das Klavierspiel mit Gesang.
Schon als Kind hatte Ben, zusammen mit seiner Schwester (Querflöte), vor heimischem Publikum die ersten Erfahrungen auf kleinen Konzertreihen gemacht. Größeres Publikum gab es dann mit der Schülerband der Gesamtschule.
2002 nahm Ben an einem Casting des Radiosenders FFN teil. Nach vielversprechender Vorrunde patzte Ben. Heute kann er zugeben,das es ihm damals noch an der nötigen Disziplin gefehlt hatte: „ Wer seine Noten nicht auswendig kann, fliegt raus.“
Mittlerweile hat sich bei Ben eine kritische Betrachtungsweise zu den heutigen Castingshows entwickelt: „Ein Musikvortrag ist eine individuelle künstlerische Darstellung. Die Künstler sollten nicht in der Bewertung gegeneinander antreten. Bohlen und co. geht es nicht um die Förderung von Talenten. Der Voyeurismus eines falschen Publikums steht mittlerweile im Vordergrund“.
Nach Stimmbruch und nach 3-Akkorde-Mentalität hat Ben seinen eigenen Stil gefunden.
Sucht man Vergleiche mit namenhaften Künstlern, kann man durchaus Joshua Kadison, Savage Garden, Lifehouse oder Sunrise Avenue nennen.
Ben kann ein großes Repertoire eigener Songs vorweisen und hat im Sommer 2007 mit einem ausverkauften Releasekonzert im Bünder “Universum” seine Debüt-CD „fade to memories“ vorgestellt. Große Hilfestellung gab hier der ebenfalls aus Bünde stammende Musikpromoter Marcus Kaiser.
In der ehemaligen Bünder Pianobar trat er regelmäßig vor seinem Stammpublikum auf.
Durch mehrere lokale Events hat sich um Ben Schubert mittlerweile eine ansehnliche Fangemeinde gebildet. Besonders Stolz ist der junge Künstler, dass er einen gewissen Anspruch an seiner Musik stellt, aber es trotzdem schafft, ein Publikum quer durch alle Generation zu begeistern.












